Mission Förde

gegen die Verschmutzung der Flensburger Förde

01.11.2022

Mission Förde

Eine Challenge – ein Team! Grundstein des angehenden Vereins Mission Förde war eine Videochallenge, um auf den Zustand der Flensburger Förde aufmerksam zu machen. Dafür sind der heutige 1. Vorsitzende Lauritz Graf Bülow von Dennewitz und Tobias Grimm (heute Kassenwart) in der Förde tauchen gewesen.

Einsatz mit privaten Mitteln

Bis heute haben sich 25 aktive Mitglieder zusammengefunden um bei dem Projekt „Verein Mission Förde“ mitzuwirken. Bei ihnen ist jeder willkommen, der zum Schutz der Förde beitragen möchte. Sie arbeiten mit der Europa Universität in Flensburg und hiesigen Unternehmen zusammen. Doch im Moment ist Mission Förde noch weitestgehend auf private Mittel angewiesen, da sie erst auf dem Weg sind, ein offizieller Verein zu werden. In Zukunft wünschen sich alle Mitglieder Unterstützung in Form von Geld- oder Sachspenden. Neele Hapel, Schriftführerin und Social Media Beauftragte von Mission Förde erzählt uns, dass aktuell Bergungsbojen oder Messer zum Durchtrennen von Fischernetzen fehlen.

Das Bergen von Müll ist nur ein Teil der Arbeit, die die Mitglieder leisten. Das Team um den Vorstand, zu dem auch Dominik Gruss (Stellvertreter 1. Vorsitz) gehört, versucht durch Aufklärung den Eintrag von Schadstoffen in die Flensburger Förde zu mindern und pflanzt auch Seegras, welches dem Wasser Kohlendioxid entzieht und Sauerstoff produziert. Über den schlechten Zustand der Förde und dessen Folgen, wie z. B. das große Dorschsterben, muss dringend aufgeklärt werden. Der geringe Fischbestand, sogenannte „Todeszonen“, in denen es streng riecht, zu wenig Sauerstoff vorhanden ist und jegliches Leben dort zerstört ist, sind weitere Folgen, gegen die Maßnahmen ergriffen werden müssen. Ein gesunder und besiedelter Meeresboden ist die Voraussetzung für ein gesundes Leben aller Meeresbewohner.

Mission Förde appelliert hierbei an alle: Die Ostsee muss sich erholen!

Jeder kann helfen

Unterstützung willkommen

Bei einer Aktion im Museumshafen Flensburg konnten die gut vernetzten Mitglieder 16 Taucher zusammenfinden. Sie sammelten insgesamt 300 Kilogramm Müll aus dem Hafen, den das Technische Betriebszentrum in Flensburg entgegennahm und fachgerecht entsorgte. Ein Highlight dabei war ein großer Beutel voller Schmuck, der natürlich zu Spekulationen führte und der Polizei übergeben wurde. Um nur von einem der Einsätze zu berichten.