Augenoptik Breuer
Wir fertigen Deine Brille nachhaltig
Augenoptik Breuer
Wir fertigen für Dich!
Optik Breuer ist als augenoptischer Meisterbetrieb seit 1973 im Herzen Mülheims zuhause.
Wir bieten modernste Technik für individuelle Sehansprüche. Unser seit vielen Jahren zusammengewachsenes Team arbeitet für Sie „Hand in Hand“, um Ihre Wünsche nach der perfekten Brille oder der optimalen Kontaktlinse wahr werden zu lassen.
Um dem „grünen“ Gedanken der heutigen Zeit gerecht zu werden, verkaufen wir schon seit mehreren Jahren nachhaltige Brillenfassungen, zum Beispiel der Firma „Rolf“, die Brillen aus nachwachsenden Naturmaterialien wie Holz, Bohnen oder auch Stein anfertigen. Unsere Geschäftsräume sind durch die installierte LED-Beleuchtung energiesparender geworden.
Auch in unserer Werkstatt verbessern wir uns in Punkto Nachhaltigkeit. Seit November 2023 wird unser Glasschleifautomat durch den „Tideklar“-Wasserfilter der Firma „Wardakant“ unterstützt. Dieses System garantiert für unsere Umwelt sorgfältige Herausfilterung von Mikroplastik, Schleifen ohne Frischwasserzufuhr und das Auffangen des entstehenden Schleifschlamms. Die durch die Filterung übrig gebliebenen trockenen Schleifreste werden von der Firma „Wardakant“ im Zuge der regelmäßigen Wartung der Anlage umweltgerecht wieder verwendet.
Wir freuen uns, dass wir als Team bei Optik Breuer mit diesem Filtersystem – ab sofort noch „grüner“ und nachhaltiger – Spitzenprodukte für unsere Kunden anbieten können.

Mikroplastik
Wo genau liegt das Problem?
Was ist eigentlich das Problem und warum Augenoptiker im Fokus stehen?!
Brillengläser bestehen zumeist aus Kunststoff. Mit der richtigen Stärke und Beschichtung werden sie angeliefert – so groß, dass sie auf jeden Fall die ausgesuchte Brillenfassung abdecken. Allerdings müssen die Gläser von der Fassung gehalten werden und dafür haben viele Augenoptiker ihre eigene Werkstatt im Haus. Im Schleifautomaten werden die Brillengläser angepasst. Beim Prozess des sogenannten „Einschleifens“ nimmt das Kühlwasser des Automaten die entstandene Wärme und Schleifreste auf. Es handelt sich bei dem entstehenden Schleifschlamm um Mikroplastik, das noch immer im Abwasser entsorgt werden kann.
Bislang gab es einfach keine Lösung, die zugeschnitten auf die Werkstätten eines Augenoptikers handhabbar war. Nun ist es nicht mehr nötig, die Entsorgung des „Abfalls“ über das Abwasser vorzunehmen, denn es gibt jetzt ein Filtersystem, dass die feinen festen Bestandteile dieses speziellen Prozesswassers filtert – die TideKlar. Das Mikroplastik kann trocken entnommen, gesammelt und einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Hier gibt es bereits einige Ideen, was man aus dem Kunststoffpulver fertigen kann.
Bei einfachen Brillengläsern entstehen im Durchschnitt pro Glas ca. 7,5 g Schleifabfall. Was zunächst nach wenig klingt, zeigt seine eigentliche Dimension bei der Gesamtbetrachtung. Pro Jahr wurden allein in Deutschland knapp 40 Mio. optische Gläser verkauft und verarbeitet – viele dieser Gläser weisen jedoch auch höhere Stärken und dadurch dickeres Material auf, womit der Materialabtrag beim Einschleifen sogar noch größer ausfällt. Hochgerechnet auf das einfache Brillenglas ergeben sich schon 300.000 kg Schleifabfall – ohne Wasser wohlgemerkt! Aufgelöst im Schleifwasser bedeutet das weit mehr als 300 Mio. Liter belastetes Abwasser – eine Umweltsünde!
Betrachtet man die Anzahl der Augenoptikergeschäfte in Deutschland, ist schnell klar, welche Verantwortung Sie jetzt übernehmen können. Unterstützt durch Ihre Entscheidung, eine nachhaltige Brille kaufen zu wollen, haben wir in diese Filteranlage investiert und gehen aktiv gegen Mikroplastik im Abwasser vor.
Vom Rohglas zum Brillenglas
Wie Deine neue Brille entsteht

1.
Das Runde muss in das Eckige
Das große runde Brillenglas vom Glashersteller wird so angeliefert, dass es Deine neue Fassung auf jeden Fall abdeckt. Es steht also auf jeder Seite über und passt noch nicht hinein.

2.
Anpassung des Glas-Rohlings
Die Gläser müssen in Form geschliffen werden, damit sie in die Fassung passen. Der Vorgang heißt „Einschleifen“ und geschieht in einem Schleifautomaten mit Wasserkühlung.

3.
Auffangen der Schleifrückstände
Das Kühlwasser des Automaten nimmt die Schleifreste auf. Diese werden nun im angeschlossenen Filtersystem herausgefiltert, getrocknet, gesammelt und recycelt.

4.
Einsetzen der Brillengläser
Sind nun beide Gläser an Deine Fassung angepasst, werden sie eingesetzt und Deine neue Brille ist fertig. Besser sehen ohne Umweltsünde – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
Sea2See Brillen-Die Brille der Zukunft
Bei Sea2See spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jährlich in die Weltmeere. François van den Abdeele ist fest entschlossen, dass sich dies ändern muss. Mit seinem Konzept, Brillen aus recycelten Plastikmüll herzustellen und zu verkaufen, bewirkt er Großes.
Plant-My-Tree Klimaschutz aktiv
Mit Plant-My-Tree haben Unternehmen in Deutschland die Möglichkeit, Klimaschutzpartner zu werden und so ihr Unternehmen nachhaltiger zu gestalten. Es ist ganz einfach und das Projekt bietet noch viel mehr.
Brillen ohne Grenzen – Helfen macht Spaß!
Es ist ganz leicht Müll zu vermeiden und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Endkunden werden gebeten, ihre alten Brillen beim Augenoptiker abzugeben. Den Geschäften wird es leicht gemacht. So bittet „Brillen ohne Grenzen“ darum, keinen Aufwand zu betreiben und vor allem, Verpackungsmüll zu vermeiden. Einfach einen Karton voll sammeln und absenden.
SeaClear im Hamburger Hafen
Die ersten Roboter, die den Meeresboden aufräumen. Auf einer Testfläche im Hamburger Hafen wird das autonome Verfahren eingesetzt, um es weiterzuentwickeln und bald großflächig die Meere vom Müll zu befreien.
WARDAKANT im NDR 01/2022
Das Schleswig-Holstein Magazin des NDR berichtet über die Entstehung von Mikroplastik in der Augenoptik. Die TideKlar gilt als die Lösung des jahrzehntelang bestehenden Problems.
WARDAKANT in der MAFO 03/2021
In der aktuellen Ausgabe der MAFO, dem Magazin für Einschleifwerkstätten und der Industrie, steht die Entstehungsgeschichte von WARDAKANT und der TideKlar-Wasserfilteranlage im Spotlight.